Praxis für Psychotherapie

„Verstehen kann man das Leben oft nur rückwärts, doch leben muss man es vorwärts.“
Schön, dass Sie den Weg hierher gefunden haben. In einer Zeit, in der wir oft nur funktionieren müssen, ist die Entscheidung, sich den eigenen inneren Themen zuzuwenden, ein mutiger und wertvoller Schritt zu sich selbst.

Ein Raum für Ihre Geschichte
Vielleicht spüren Sie aktuell eine Last, die Sie schwer greifen können. Vielleicht gibt es wiederkehrende Muster in Ihren Beziehungen, Ängste, die Sie bremsen, oder eine tiefe Erschöpfung, die den Alltag überschattet. In meiner Praxis biete ich Ihnen einen geschützten und vertraulichen Raum, in dem alles Platz hat, was Sie bewegt.

Psychotherapeutin Sarah Bartscher aus Menden

Mein therapeutischer Ansatz: Gemeinsam auf Spurensuche
Ich arbeite mit dem tiefenpsychologisch fundierten Therapieansatz. Das bedeutet: Wir betrachten nicht nur die aktuellen Symptome, sondern versuchen zu verstehen, was dahinterliegt.

Oft sind es frühere Erfahrungen oder unbewusste Konflikte, die unser heutiges Fühlen und Handeln im Verborgenen beeinflussen. Gemeinsam machen wir uns auf die Suche nach den Wurzeln. Wenn wir verstehen, warum wir so geworden sind, wie wir sind, gewinnen wir die Freiheit, uns heute neu zu entscheiden.

Begegnung auf Augenhöhe:
Sie sind der Experte für Ihr Leben – ich begleite Sie mit fachlicher Expertise und Empathie.

Wertschätzung:
Alles, was Sie mitbringen, darf sein. Es gibt kein „falsch“ oder „richtig“.

Klarheit und Sicherheit:
Ein transparenter Therapieprozess ist die Basis für Vertrauen und echte Veränderung.

Was mir in der Zusammenarbeit wichtig ist

Veränderung beginnt mit einem ersten Gespräch. In einem unverbindlichen Erstgespräch klären wir gemeinsam, welche Unterstützung Sie benötigen und ob Sie sich bei mir gut aufgehoben fühlen.

Ich freue mich darauf, Sie kennenzulernen und Sie ein Stück auf Ihrem Weg zu mehr innerer Freiheit und Lebensqualität zu begleiten.

In einer tiefenpsychologisch fundierten Psychotherapie geht es darum, die Wurzeln Ihrer aktuellen Probleme zu verstehen, um im Hier und Jetzt freier handeln zu können. Da dieser Prozess oft Zeit und Vertrauen braucht, folgt die Behandlung einem klaren Ablauf, den ich Ihnen hier Schritt für Schritt beschreibe

Trauen Sie sich, den ersten Schritt zu machen. Ich freue mich darauf, Sie ein Stück auf Ihrem Weg zu begleiten.

Alles beginnt mit einem ersten Kennenlernen. In dieser ersten Sitzung schildern Sie mir, was Sie aktuell belastet und was Sie sich von der Therapie erhoffen. Für mich geht es darum, eine erste Einschätzung zu gewinnen, ob die Tiefenpsychologie der passende Weg für Ihr Anliegen ist.

1. Das Erstgespräch

Bevor die eigentliche Therapie startet, finden meist zwei bis vier Probesitzungen statt. Diese Zeit ist für beide Seiten wichtig:
Für Sie: Sie prüfen, ob Sie sich bei mir sicher und verstanden fühlen. Die therapeutische Beziehung ist der wichtigste Faktor für den Erfolg.
Für mich: Ich erhebe eine ausführliche biografische Anamnese. Wir schauen uns Ihre Lebensgeschichte, wichtige Bezugspersonen und prägende Erlebnisse an, um zu verstehen, wie Ihre heutigen Muster entstanden sind.

2. Die Kennenlernphase (Probatorik)

Gemeinsam formulieren wir ein Therapieziel (z. B. „Wieder mehr Lebensfreude empfinden“ oder „Sich in Konflikten besser abgrenzen können“). 
Sind Sie Selbstzahler, kann die Therapie direkt starten. Ansonsten wird die Therapie bei Ihrer Krankenversicherung beantragt. Sobald die Genehmigung vorliegt, beginnen wir mit der regelmäßigen Arbeit. Bitte beachten Sie, dass es sich bei meiner Praxis um eine Privatpraxis handelt. Für gesetzlich Krankenversicherte gibt es die Möglichkeit des Kostenerstattungsverfahrens, über das ich Sie gerne nach Kontaktaufnahme genauer informiere.

3. Zielklärung und Beantragung

Auf Spurensuche im Alltag
In den 50-minütigen meist wöchentlichen Sitzungen (die Frequenz passen wir individuell an) steht das freie Gespräch im Vordergrund. In der tiefenpsychologisch fundierten Psychotherapie betrachten wir Ihre Symptome (wie Ängste, Depressionen oder Erschöpfung) als wichtige Signale Ihrer Seele. Wir arbeiten oft an aktuellen Situationen aus Ihrem Alltag:

Verbindungen knüpfen: Wir schauen, ob ein heutiges Gefühl (z. B. eine starke Angst vor Ablehnung) Ähnlichkeiten zu früheren Erfahrungen aufweist.
Unbewusstes bewusst machen: Warum reagieren Sie in bestimmten Situationen immer wieder gleich, obwohl Sie es eigentlich anders wollen? Oft steuern uns Überzeugungen, die uns gar nicht klar sind. Indem wir diese „blinden Flecken“ gemeinsam ausleuchten, verlieren sie ihre Macht über Sie.
Einsicht und Veränderung: Durch das Verstehen der alten Mechanismen entsteht Raum für neue Wege. Sie lernen, sich selbst mit mehr Mitgefühl zu begegnen und festgefahrene Muster Schritt für Schritt aufzulösen.

4. Die Arbeitsphase

Wenn Sie Ihre Ziele erreicht haben und sich stabil fühlen, leiten wir das Ende der Therapie ein. Wir lassen die gemeinsame Zeit Revue passieren: Was haben Sie gelernt? Wie gehen Sie künftig mit Krisen um? Die Abstände zwischen den Sitzungen werden oft vergrößert, um den Übergang in den Alltag ohne Therapie zu begleiten.

Was Sie währenddessen wissen sollten

5. Die Abschlussphase

Der tiefen­psychologische Ansatz

Wir blicken nicht nur auf das aktuelle Symptom, sondern suchen gemeinsam nach den Wurzeln. Oft sind es frühe Erfahrungen, die unser heutiges Erleben unbewusst steuern. In der Gruppe machen wir diese verborgenen Dynamiken sichtbar und bearbeiten sie im Hier und Jetzt.

Was Sie erwartet

Der nächste Schritt

Ein Einstieg in eine bestehende oder neue Gruppe ist nach einem persönlichen Vorgespräch möglich. In diesem Gespräch klären wir gemeinsam, ob die Gruppe für Ihr Anliegen der passende Weg ist.

Gemeinsam Verstehen – Gruppen­therapie als Chance

Niemand ist eine Insel.“ Viele unserer seelischen Belastungen, Ängste oder Konflikte entstehen in Beziehungen zu anderen Menschen – und genau dort können sie auch geheilt werden.

Neben der Einzeltherapie biete ich in meiner Praxis auch Gruppentherapie an. Wenn Sie sich in einer schwierigen Lebensphase befinden, unter wiederkehrenden Mustern in Ihren Beziehungen leiden oder sich nach tieferem Verständnis für Ihr eigenes Handeln sehnen, bietet Ihnen unsere tiefenpsychologisch fundierte Gruppentherapie einen geschützten Raum für Veränderung.
Warum Gruppentherapie?

In einer Gruppe begegnen Sie Menschen, die – oft ganz ähnlich wie Sie – nach Antworten suchen. Die Gruppe wirkt dabei wie ein Spiegel:

Private Krankenversicherung & Beihilfe

In der Regel übernehmen private Krankenkassen und die Beihilfe (für Beamte) die Kosten für eine Psychotherapie. Es kann jedoch vorkommen, dass Kosten nicht oder nur anteilhaft übernommen werden.

  • Der Ablauf: Die ersten Sitzungen (Probatorik) dienen dem Kennenlernen und der Diagnostik. Danach stellen wir gemeinsam einen Antrag auf Kostenübernahme bei Ihrem Versicherer.
  • Tipp: Schauen Sie vorab in Ihre Versicherungspolice oder rufen Sie kurz bei Ihrer Kasse an, um zu klären, ob Psychotherapie in Ihrem Tarif enthalten ist und wie viele Sitzungen pro Jahr abgedeckt werden.
Gesetzlich Versicherte: Das Kostenerstattungsverfahren

Wussten Sie, dass Sie auch als gesetzlich versicherte Person zu mir in die Praxis kommen können? Wenn Sie nachweisen, dass Sie bei Therapeuten mit Kassenzulassung keinen Platz in zumutbarer Zeit finden, greift das Gesetz zur Kostenerstattung (§ 13 Abs. 3 SGB V).

  • Voraussetzung: Sie dokumentieren etwa 5 bis 10 (manchmal auch mehr!) Absagen von Vertragstherapeuten in Ihrer Nähe.
  • Unterstützung: Wir unterstützen Sie gerne mit den nötigen Bescheinigungen für Ihren Antrag bei der Krankenkasse. Wichtig ist, dass die Zusage der Kasse vor dem eigentlichen Therapiestart vorliegt.
Selbstzahler (Individuelle Honorarvereinbarung)

Sie können die Kosten für Ihre Therapie auch selbst tragen. Dies bietet Ihnen besondere Vorteile:

  • Absolute Diskretion: Es erfolgt keine Meldung an Ihre Krankenkasse. Dies kann bei späteren Verbeamtungen oder dem Wechsel in bestimmte Versicherungen (z. B. Berufsunfähigkeit) von Vorteil sein.
  • Bürokratiefrei: Wir können sofort und ohne langwierige Gutachterverfahren beginnen.
  • Steuerliche Absetzbarkeit: Honorare für Psychotherapie können im Jahr 2026 häufig als „außergewöhnliche Belastungen“ steuerlich geltend gemacht werden.
Bundeswehr, Polizei & Heilfürsorge

Angehörige der Bundeswehr und der Polizei (mit Heilfürsorge) können in meiner Privatpraxis meist unkompliziert behandelt werden.

  • Soldaten: Sie benötigen lediglich den Sanitätsvordruck (Kostenübernahmeerklärung) Ihres Truppenarztes.
  • Polizei: Hier gelten je nach Bundesland spezifische Regelungen, über die ich Sie gerne im Erstgespräch aufklären.

Ihr Weg zur Psychotherapie: Informationen zur Kosten­übernahme

Ich möchte, dass Sie sich von Anfang an gut aufgehoben fühlen – dazu gehört auch Klarheit über die Rahmenbedingungen. In einer Privatpraxis stehen Ihnen verschiedene Wege offen, um die Behandlung zu finanzieren.

Sie sind sich unsicher, welcher Weg für Sie der richtige ist?

Lassen Sie uns das gerne in einem unverbindlichen Telefonat oder im ersten Erstgespräch klären. Gemeinsam finden wir eine Lösung, damit Sie sich ganz auf Ihre Gesundheit konzentrieren können.